Die Monatsrate kennen Sie. Aber was bleibt am Ende übrig?
Die Zinsbindung beeinflusst, wie lange der vereinbarte Sollzins gilt. Die Restschuld zeigt, welcher Darlehensbetrag danach noch finanziert werden muss. Beides gehört in Ihre Entscheidung.

Was bedeutet Zinsbindung konkret?
Während einer vereinbarten Sollzinsbindung bleibt der gebundene Sollzinssatz grundsätzlich gleich. Das macht die Zinsbelastung für diesen Zeitraum kalkulierbarer. Eine längere Zinsbindung kann mehr Planungssicherheit geben, muss aber nicht in jeder Situation wirtschaftlich günstiger sein.
Wie verändert die Tilgung die Restschuld?
Bei einem klassischen Annuitätendarlehen bleibt die Rate innerhalb der Zinsbindung meist konstant. Mit sinkender Restschuld nimmt der Zinsanteil ab; der Tilgungsanteil steigt entsprechend. Höhere Anfangstilgung bedeutet häufig weniger Restschuld, aber auch eine höhere Monatsrate.
Was zeigt eine Modellrechnung?
Annahme: 300.000 € Darlehen, 4 % gebundener Sollzinssatz, 2 % anfängliche Tilgung, 1.500 € Monatsrate, monatliche Verzinsung und keine Sondertilgung oder Gebühren. Nach 15 Jahren verbleiben modellhaft rund 176.955 € Restschuld (auf volle Euro gerundet). Die genaue Zahl hängt von Zahlungszeitpunkten und Vertragsbedingungen ab. Dies ist kein Bankangebot.
Welche Frage stellt sich vor der Anschlussfinanzierung?
Nicht nur „Wie hoch ist der Zins?“, sondern auch: „Welche Rate könnte ich bei der dann verbleibenden Restschuld tragen?“ Berechnen Sie mehrere Anschlusszins-Szenarien und prüfen Sie, ob Sondertilgungen oder Tilgungssatzwechsel zu Ihrer Planung passen.
Stand: Oktober 2026 · Allgemeine Informationen, keine persönliche Kredit- oder Rechtsberatung. Individuelle Konditionen und Voraussetzungen müssen geprüft werden.
